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Lintaro Hopf

*1988 in Kanagawa / Japan
2009 - 2012 Studium Kommunikationsdesign an der Hamburger Technischen Kunstschule
seit 2012 freier Bildjournalist

Auf die Fotografie bin ich mit 18 Jahren gestoßen, als ich meine erste Kompaktkamera geschenkt bekommen habe. Gleich von Anfang an habe ich viel mit Stativ gearbeitet, da ich sehr von Langzeitbelichtungen fasziniert war. Heute fotografiere ich nur noch selten mit Stativ. Trotzdem habe ich immer noch großes Verlangen, eine gerade Linienführung sowie ausgewogene Kompositionen zu führen. Im Studium für Kommunikationsdesign bin ich dann auf den Dozent und Fotograf Ralf Niemzig gestoßen, der mir die damals für mich noch unbekannte Welt des Bildjournalismus nahe gebracht hat. Wir Studenten bekamen dann kleine Aufgaben wie den Fischmarkt in Hamburg zu fotografieren, oder Menschen auf der Straße zu fotografieren. Die anfängliche Angst Menschen zu fotografieren wich dann schnell der Begeisterung die Geschichte dieser Menschen erzählen zu wollen. Meine Abschlussarbeit war somit auch eine Fotoreportage. Ich porträtierte ausländische Musikstunden und dokumentierte 5 Monate lang ihr Leben in Deutschland. Ich kann also behaupten, dass ich ohne Ralf Niemzig wahrscheinlich nicht meine Leidenschaft gefunden hätte. Nämlich Geschichten zu erzählen. Meine Freude daran ist dann die richtigen Schlüsselmomente einer Geschichte auch in einer gut überlegten Komposition einzufangen. Das Unvorhersehbare und das Gesamtbild, das aus einer Serie von Bildern entsteht, macht dabei den Reiz für mich aus. Ganz neu für mich entdeckt habe ich die Street-Fotografie. Hier spielt das Unvorhersehbare eine noch größere Rolle. Ich bin noch weit davon entfernt, vorzeigbare Ergebnisse zu bekommen, doch ich lerne fleißig und gehe jetzt nicht mehr ohne Kamera raus.
Meine Erfahrungen mit der Ricoh GR fallen durchweg positiv aus. Was ich besonders schätze, ist die Möglichkeit fast jedes Bedienelement nach Belieben anpassen zu können. Das geht soweit, dass man sogar das grüne Licht beim Power-Button ausschalten kann. Ich nutze hauptsächlich die "My Settings"-Einstellungen im TAv Modus. Der TAv Modus funktioniert wie der manuelle Modus, doch mit dem Unterschied, dass der ISO-Wert automatisch geregelt wird. Das ist ein geniales Feature, das mir die volle Kontrolle über Blende und Verschlusszeit erlaubt und gleichzeitig die Belichtung automatisch gemessen werden kann. Wenn es mal schnell gehen muss, kann ich mich auf die ISO-Automatik voll verlassen. Das Rauschverhalten der Ricoh GR gefällt mir so sehr, dass ich überhaupt kein Problem habe auch mal bei z.B. ISO 12800 zu fotografieren. Das Rauschen sieht für mich eher nach Fimkorn aus. Das Display ist bei mir meistens ausgeschaltet und ich nutze dann den optischen Sucher (GV-1). Etwas, was mir auch sehr gefällt, sind die Schwarzweiß-Töne. Anders als bei anderen Kameras, die ich benutzt habe, hat die Ricoh GR einen eigenen Schwarzweiß-Charakter. Ich fotografiere mit der GR ausschließlich in RAW und in Schwarzweiß. Wenn ich mal ein Foto in Farbe brauche, kann ich das RAW einfach in der Kamera im Raw Konverter entwickeln. Seit ich die Ricoh GR habe, gehe ich definitiv nicht mehr ohne sie raus. Ich bin von der GR so überzeugt, dass ich mir auch vorstellen kann, die Kamera für professionelle Zwecke wie z.B. Editorial oder Reportage zu verwenden. Die optische Qualität und der Dynamikumfang können locker mit den großen Spiegelreflexkameras mithalten. Wenn ich etwas Negatives über diese Kamera sagen müsste, dann wäre es die Tatsache, dass je mehr ich sie benutze umso weniger Spaß macht es mir meine anderen Kameras zu benutzen... Ich freue mich einen Teil zur Ricoh GR-Reihe beitragen zu dürfen und danke Ricoh für ihr Vertrauen in mich.

Lintaro Hopf arbeitet mit der RICOH GR.

Lintaro Hopf

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